Samstag, 8. märz 2008
Wenn man  wissen will, wie es um seine  Gefühle steht, dann muss man ihn küssen. Der erste Kuss sagt einfach alles.

Ist  der Kuss zu  heftig, dann will er nur eins.

Wenn  er  was  Ernstes will, dann wird er auch vorsichtig  dran  gehen.  Es muss einfach  romantisch sein. Wenn  es von Anfang an zu leidenschaftlich ist, dann fehlt  eine wesentliche  Komponente:  der  Respekt. Respekt wird er wohl nicht entwickeln, wenn man ihn gleich bei der ersten Verabredung küßt. Jungs denken dann automatisch, dass man das immer so macht. Leider haben wir hier in Deutschland nicht so klare Regelungen wie die Amerikaner, aber man kann sich durchaus daran orientieren.  Wenn es allerdings wirklich romantisch ist und alles stimmt und Ihr seid euch sicher, dann würde es sicherlich als "zickig" oder verklemmt interpretiert werden, ihn nicht zu küssen.  Jungs sind da aber zum Glück nicht so schnell abzuwimmeln. Sicherlich ist es schlimmer, zu früh zu küssen, als zu spät, wenn man sich nicht sicher ist.

Auch er sollte mit einem gewissen mulmigen Gefühl dran gehen, es gibt schliesslich was zu verlieren. Wenn er von Anfang an zu viel gräbt und baggert, dann ist er aller Wahrscheinlichkeit nur an eurem schönen Körper interessiert.

Wenn man den richtigen küßt, dann weiß man es. Leider trifft das umgekehrt nicht so einfach zu, weil wir Meisterinnen im "uns was vormachen" sind.  Dann wird mit der Freundin erklärt und interpretiert:  vielleicht hat er einfach nur Angst, traut sich nicht, weiss noch nicht, was er will, ist schüchtern, ist überrascht von der Situation, bla bla. Uns fällt da viel ein.  Manchmal denke ich, es ist fast besser, wie  die Jungs das machen. Die erzählen  sich nur Fakten:  ja, von der und der will ich was, oder eben nicht. Ja, wir haben uns geküßt, oder sonst was.
Wir dagegen spekulieren viel zu viel.  Gut, es ist auch schwer, zu unterscheiden, wie die Absichten des Angebeteten sind.

Auch hier gilt wieder:  schwer machen. Sehr schwer machen. Zu leicht ergatterte oder aufgedrängte Küsse werden schnell als "leichte Beute" interpretiert. Wir schaffen lediglich die Rahmenbedingungen, lassen flüchtige Berührungen zu und ermutigen ihn ohne Worte, nur mit unserem wunderschönen Lächeln. Der absolut falscheste Satz ist sicherlich: " ich würde dich gern küssen". So schüchterne Jungs gibt es nicht, dass sie nicht auf die Idee kommen würden.  Nur ermutigen. Wenn er dann nicht von alleine kommt, dann gibt es sicherlich einen Grund. Ein "ich würde dich gern küssen" dagegen wird immer gern gehört und auch beantwortet, fällt aber ruck zuck unter die Kategorie "leichte Beute".

Anders ist es natürlich, wenn man sich schon eine Weile kennt und beide denken, man sei "nur" Freunde. Dann darf auch schon mal das girl die Initiative ergreifen, um ihn wieder auf die richtige Spur zu bringen, bevor er sich ein neues Objekt der Begierde sucht.



von Alice-Wonderland - veröffentlicht in: Liebe
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Samstag, 8. märz 2008
Also,  die Gründe sind ähnlich  wie die, warum er nicht  wissen darf, dass  wir  total  auf ihn abfahren.  Erst  wenn eine  lange  komplizierte, romantische Geschichte (doch,  sie  streiten es ab, aber  sie wollen auch eine romantische Geschichte haben- man darf sie aber nicht darauf festnageln. Sie werden es immer aufs Heftigste abstreiten.) läuft oder gelaufen ist,  dann sind sie sich  sicher, dass sie das Beste  gewählt  haben (sie denken ja  immernoch, sie hätten uns ausgewählt). Und dann können sie  es  sich  auch schätzen,  dass  sie  "dürfen".
Ein  eindeutiges Indiz  dafür  ist auch, dass es  was ganz  anderes ist, mit  jemandem  eine  erste Nacht  zu  verbringen, wenn man ihn eben erst  kennengelernt  hat  oder  wenn  man  schon lange  mit ihm  ausgeht.
Man  hat  ein  unterschiedliches Bild  vom  Gegenüber.   So eine Nacht mit einem relativ Unbekannten ist so unbeschwert, man hat ja nichts zu verlieren, nur zu gewinnen.

Wenn  man schon  eine  Weile  miteinander ausgeht, dann hat man bewiesen, dass  man sich gut versteht, man  teilt  vielleicht schon die eine oder andere witzige Begebenheit, Geschichte, was auch immer.  Man weiß  das Eine oder andere  über  das Gegenüber und das schafft  eine  zerbrechliche Vertrautheit.  Nicht  so wie  bei  langjährigen Freunden, da sieht es dann wieder anders aus.  Es ist eine  Vertrautheit, die sich  ständig wandelt. Also  ist  sie  sehr  zart  und zerbrechlich.  Aber  sie ist schön,  sonst würde man  ja nicht miteinander ausgehen. Der einzige  Grund, sich mit jemandem  zu treffen, ist  doch, weil man sich in seiner Gegenwart wohl fühlt.
Also, wenn  man sich  dann  daran macht, miteinander zu schlafen, dann verändert sich etwas. Dieses Zerbrechliche Band  wird  entweder gefestigt und  die Vertrautheit  erreicht eine neue Stufe oder man merkt, dass man sich in irgend etwas getäuscht hat.  Da  es sich beim Sex aber um etwas Animalisches handelt, das sich nur schwer steuern läßt, nicht etwa wie eine Konversation, ist es immer mit einem gewissen Risiko verbunden, und das macht die Sache interessant.  Beide gehen das Risiko ein, diese bisher gewonnene schöne wertvolle Vertrautheit zu verlieren. Sie gehen aber das Risiko ein, um ein höheres Level zu erreichen. Das macht die Sache interessant und erklärt auch, warum nach dieser Nacht dann alles anders ist.

Wenn man sich aber  eben erst kennen lernt,  dann  gibt es keine oder nur eine kurze  gemeinsame Geschichte, also auch nichts  zu verlieren, kein Risiko.  Im Vordergrund steht der Spaß an der körperlichen  Lust, ganz klar, wir und auch er, haben nach  oberflächlichen  Kriterien ausgewählt: wir gefallen uns, finden uns anziehend.  Sicherlich gibt es immer wieder Fälle, in denen  in so einer allerersten Nacht Geschichte  geschrieben wird. Die beiden bekommen neben dem Sex  die  Gelegenheit, ihre eigene romantische Geschichte zu  verfassen. Meiner  Meinung nach wird das aber  nur der Fall sein, wenn nicht alles reibungslos  klappt.  Wenn  ganz am Anfang zu perfekter Sex steht, dann kann der Mann nicht lernen, dass auch anderes mit uns schön sein kann.  Denn, wir wissen ja bereits, Männer sind etwas einfacher strukturiert.  Wenn es ginge, dann würden sie Sex ohne Beziehung wählen, weil sie noch nicht gelernt haben, mit den komplizierten Regeln des Beziehungsspiels umzugehen und eigentlich auch gar kein Interesse daran haben. Sie wollen lieber mit ihresgleichen "abhängen", dann müssen sie sich nicht so viele Gedanken machen.  Und wenn man es ihnen anbietet, dann greifen sie zu. Sie verstehen dann nicht, warum wir hinterher vielleicht doch was Anderes wollen.  Schließlich gehen sie davon aus, daß wir das Gleiche wollen wie sie, Spaß, Sex. Sie haben nicht reflektiert, daß Frauen grundsätzlich etwas Anderes wollen als Männer (gut, es gibt immer wieder Ausnahmen). Und wenn Ihr nur Sex wollt, bitte, dann nehmt Ihn euch, verdient habt ihr euch das Recht allemal. Aber kommt mir nicht hinterher, ich hätte euch nicht gewarnt. Die Natur, die heimtückische, hat da nämlich bei uns so einen kleinen Widerhaken eingebaut. Bei der einen mehr, bei der anderen weniger. Die Natur weiß nämlich nichts von Empfängnisverhütung. Sie denkt:   Sex gehabt, vielleicht schwanger geworden, - also: festhalten (zumindest bis man Genaueres weiß) Und was wäre ein besseres Mittel, sich zu binden, und den Anderen nicht aus den Augen zu verlieren ? richtig: verlieben.  Ich kenne genügend Mädels, die doch eigentlich nur ein bißchen Spaß haben wollten, und am nächsten Morgen plötzlich total verliebt aufgewacht sind.  Da die Jungs nicht über diesen Mechanismus verfügen, kann man dann manchmal ganz schön alt aussehn Drum prüfe, wer sich bindet, bekommt da eine ganz neue Bedeutung..
von Alice-Wonderland - veröffentlicht in: Liebe
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Samstag, 8. märz 2008
Tja, das hab ich mich  sehr oft gefragt.

Es könnte  doch alles so einfach sein:  Hallo, ich  bin die Annika (oder  Jessica, oder  wie auch immer), ich  find dich total cool, schon  seit der ersten  Klasse.  Also  lass uns nach  Hause gehen und  es tun, ein  paar Babies machen, heiraten  und  bis ans Lebensende glücklich sein, wie findest  du das ? 

Ja klar, wird  er schreiend davon laufen, aber  warum ?  Ist  doch ein  tolles Angebot. Er kriegt  Komplimente und das Versprechen auf  Sex.   Mehr  wollen sie doch meistens nicht, also  warum zieht  das  dann  nicht ?

Also, genau  weiß  das  keiner, die  Typen nicht mal selbst.  Aber  es hängt wahrscheinlich damit  zusammen, daß sie selbst aussuchen wollen. O.k. In Wirklichkeit denken sie aber nur, dass sie selbst aussuchen.  Es sind immer wir, die aussuchen.   Nur dürfen sie es nicht wissen, vielleicht weil ihnen dann klar wird, wie sehr wir im Vorteil sind und dafür würden sie uns dann hassen, denn schließlich wachsen sie in dem Bewußtsein auf, daß sie das starke und stolze Geschlecht sind. Wir sind ja "nur" Frauen.  Im Grunde ist das aber nur ein Trick von Mutter Natur.  Die Frauen sind die Kommandozentrale, das Hirn.  Die Männer sind der Körper, oder das  Heer, das Fußvolk.  Ja, genau.  Aber sie kriegen es nicht mit.  Bei wirklich klugen Frauen scheint das dann durch und sie kriegen Angst.  Bei wundervollen Blondchen (ohne hier irgend jemandem zu nahe treten zu wollen, denn auf dieses Phänomen gehe ich in einem späteren Artikel ein) kommen sie nicht auf die Idee, dass man sie steuert oder dass sie nicht den Überblick behalten. 


Außerdem  gibt es wohl  in der Liebe eine Grundregel:  einfach ist  schlecht.  Möglicherweise  nur  deshalb,  weil  man  ja später eine witzige, drehbuchreife, komplizierte, lange, unglaubliche  Anfangsgeschichte für die  Romanze  erzählen  will.   Also  muss man sich  was einfallen lassen, ansonsten  tut es das Leben, aber  eins ist sicher: nur  komplizierte  Geschichten werden was, oder solche, die eine  unerwartete Wendung nehmen.

Ja und dann  ist  da  ja noch unbestritten der Jagd-Trieb. Eigentlich  eine  falsche Bezeichnung, denn unter Jagd-Trieb stellt man sich den Trieb des Mannes, zu  jagen , vor. Historisch belegt.  Ich meine aber  den  Jagd-Trieb, den beide  Geschlechter  innehaben.  Der hat eigentlich nicht  ausschliesslich  mit der Liebe zu tun.  Den haben wir immer.  Wir  wollen immer das, was  am  schwierigsten  zu  bekommen ist, oder was  wir  verloren haben.  Das  ist  bei uns eben so angelegt, möglicherweise als  Lernfunktion,  damit man wenigstens  später  im  Leben  auf  seine  Sachen achtet, wenn schon nicht  als  Kind.  Also müssen idealerweise beide Parteien so tun, als interessierten sie sich nicht im Geringsten füreinander. Das habt Ihr ja sicher auch schon festgestellt, wenn einer sich von vorneherein so verhält, dass uns alles klar ist, dann nervt er nur und hat nicht die geringste Chance (es sei denn, er verliebt sich in eine andere, dann geht das Spiel von vorne los, dann ist er schließlich nicht mehr zu haben und plötzlich interessant für uns). 

Ein wenig Erklärung liefert die Evolutionstheorie:  die Evolution ist immer daran interessiert, dass sich die beiden besten, stärksten, klügsten und schönsten Partner treffen, damit ist die Erhaltung der Art dann am besten gesichert. (also nicht nur: die schönsten, sondern alle Kriterien sollen erfüllt werden) Also muss ein schwieriges Auswahlverfahren her. Andersherum:  wenn es möglich wäre, jemanden anzusprechen in der Art:  Hallo, ich bin die..., ich find dich gut...lass uns babies machen...  dann wäre die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich nicht die idealen Partner finden, weil nur die Frau auswählt. (und Frauen haben einen oberflächlichen Geschmack) das kann doch jeder beobachten. Eigentlich fahren wir doch nur auf die Allerallerschönsten Männer ab:  Brad Pitt, George Clooney, Jude Law, Unterwäschemodels). Aber zusammen sind wir durchaus mit Jungs, die nicht sooo schön sind. Manchmal sieht man Paare, das glaubt man kaum, da kann man dann wirklich sehen, dass der Auserwählte irgendwelche andere Qualitäten haben muss als gut auszusehen).

Diese Faktoren zusammen genommen, erklären, warum er nicht wissen darf, daß wir auf ihn abfahren. Er müßte ja denken, daß wir nicht das Allerbeste sind.  Genau das ist auch der Grund, WARUM MAN NICHT SO SCHNELL MIT IHM SCHLAFEN DARF.  Aber damit bin ich dann schon beim nächsten Arikel.

von Alice-Wonderland - veröffentlicht in: Liebe
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Samstag, 8. märz 2008
Ich mag die Liebe. Ja wirklich, obwohl sie mir in meinem Leben schon so viel Schmerz und Verwirrung gestiftet hat, aber ich bin ihr nicht böse, sondern eher dankbar.

Wenn ich  es mir recht  überlege, dann habe  ich keine  Ahnung von der Liebe.   Ich stelle nur immer wieder  etwas  fest  und  dann stelle ich darauf basierende Spekulationen an. Also, Leute,  macht micht  nicht verantwortlich, wenn  Ihr euch  an dem  orientiert, was ich euch  sage.  In den allermeisten Fällen dürfte es aber hinhauen, da wir Mädels ja GOTT sei DANK die Möglichkeit haben, unsere Spekulationen mit unserer speziellen Beraterin (wer dürfte das wohl sein? richtig: die beste Freundin, nicht etwa die MUTTER)  abzugleichen und etwaige Fehler gleich auszumerzen. 

Jedenfalls hätte  ich mir  oft  gewünscht, ich hätte in bestimmten  Situationen einen  Ratgeber  gehabt.  Klar gibt's die, zu  Hauf.  Aber  wenn  dann  die  Situation (sprich: das Date ) ins  Haus steht, hab  ich  doch  alles  Andere zu tun, als  in die Bücherei zu rennen.  Ich muss  mir die Beine  rasieren,  die Nägel  maniküren, lackieren, stundenlang auswählen, was ich anziehe. Es muss vorteilhaft, schick, trotzdem locker  sein, niemals  übertrieben.  Der Typ  darf nicht  wissen, dass ich lange darüber nachgedacht habe. Es muss aussehen, als  hätte ich es mir nur schnell übergeworfen.    Damit  bin  ich  dann  schon  beim   ersten  Thema:   WARUM  DARF ER NICH T WISSEN DASS WIR  TOTAL  AUF  IHN  ABFAHREN ?
von Alice-Wonderland - veröffentlicht in: Liebe
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